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Hundetransporte – ein Happy End mit Verantwortung
Wenn ein MEDA-Hund seine Reise von Serbien nach Deutschland antritt, sehen die meisten vor allem das Ziel:
Endlich beginnt sein neues Leben.
Was hinter dieser Reise steckt, wissen viele Adoptanten jedoch nicht.
Die Einreise eines Hundes aus einem Nicht-EU-Land ist kein einfacher Transport von A nach B. Sie ist mit veterinärrechtlichen, tierschutzrechtlichen und organisatorischen Anforderungen verbunden.
Für uns bei MEDA e.V. beginnt Verantwortung deshalb bereits mit der Planung der Reise.
Unsere Hunde reisen auf dem Landweg mit einem entsprechend organisierten und registrierten Transportunternehmen. Die notwendigen Gesundheits- und Transportdokumente werden vorbereitet und die Einreise entsprechend der geltenden Vorgaben organisiert und dokumentiert. Dazu gehören je nach Transport auch die erforderlichen Meldungen und Dokumentationen über TRACES.
Auch für den Transport selbst gelten gesetzliche Anforderungen – unter anderem an die Unterbringung und Versorgung der Tiere, die Transportbedingungen sowie das Be- und Entladen.
Und genau hier wird es für Adoptanten interessant:
Ein Be- oder Entladen von Tieren auf Raststätten oder Parkplätzen ist nach den geltenden transportrechtlichen Vorgaben nicht zulässig.
Das bedeutet: Ein Hund kann nicht einfach irgendwo entlang der Fahrstrecke an einer Raststätte oder auf einem Parkplatz aus dem Transporter geholt und an seine Adoptanten übergeben werden.
Das ist keine Entscheidung von MEDA und auch keine Schikane gegenüber unseren Adoptanten – es gehört zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen eines ordnungsgemäß durchgeführten Tiertransports.
Bei unseren Transporten ist unser Vereinssitz im 01809 Müglitztal (nahe Dresden) als Bestimmungsort entsprechend unserer Transportorganisation und Dokumentation vorgesehen.
Und wir sehen darin sogar einen großen Vorteil:
Unsere Vereinsadresse befindet sich auf einem privat gesicherten Grundstück. Dadurch können die Hunde geschützt und in einer ruhigen Umgebung aus dem Transport übernommen werden. Die Adoptanten können ihren Hund ohne Verkehr, fremde Menschen oder die Hektik eines Rastplatzes kennenlernen und die Übergabe kann für alle Beteiligten möglichst ruhig und stressfrei erfolgen.
Gerade für einen Hund, der eine lange Reise hinter sich hat und nun vor einem völlig neuen Lebensabschnitt steht, ist uns das besonders wichtig.
Das kann für Adoptanten manchmal einen zusätzlichen Weg bedeuten.
Aber für uns steht fest:
Wir möchten unsere Hunde nicht nur in ein gutes Zuhause vermitteln. Wir möchten auch, dass der Weg dorthin verantwortungsvoll, sicher und regelkonform erfolgt.
Und genau deshalb finden wir Aufklärung wichtig.
Wenn ihr einen Hund aus dem Ausland adoptiert, fragt nach:
Wer organisiert den Transport?
Wer transportiert die Hunde?
Welche Dokumente begleiten sie?
Wie wird die Einreise organisiert?
Welche gesetzlichen Vorgaben werden eingehalten?
Und wie ist die Übergabe geplant?
Ein verantwortungsvoll arbeitender Auslandstierschutz sollte diese Fragen transparent beantworten können.
Denn Verantwortung beginnt nicht erst in dem Moment, in dem der Hund bei seiner Familie aus dem Transporter steigt.
Sie beginnt bereits bei der Organisation seiner Reise.
Unser Ziel ist ganz einfach:
Die Hunde sollen sicher ankommen.
Die gesetzlichen Vorgaben sollen eingehalten werden.
Und am Ende soll das entstehen, worauf alle gewartet haben:
Ein echtes Happy End.
Wie ist der Transport eures Hundes verlaufen?
Wo habt ihr euren Hund übernommen und wie wurde euch der Transport erklärt?
Erzählt uns gerne von euren Erfahrungen.
Denn Aufklärung hilft dabei, genauer hinzuschauen.
Euer Team von MEDA e.V.

